Helle Natursteinfassaden schmücken die lebendige Altstadt und historischen Plätze von Montpellier. Die Stadt wirkt elegant, klassisch und einladend. Zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten Montpelliers gehören der Place de la Comédie, die Altstadt Écusson, die Promenade du Peyrou und das bekannte Aqueduc.
In diesem Artikel zeige ich dir 16 Sehenswürdigkeiten in Montpellier, darunter meine persönlichen Highlights und Geheimtipps, und gebe dir Tipps für deinen Besuch. Du erhältst außerdem Vorschläge für einen Stadtrundgang, Hotels und Ausflüge ans Mittelmeer und ins Hinterland.
Wir haben Montpellier im Rahmen einer Zugreise durch Südfrankreich besucht. Mir hat die Stadt mit ihren hellen Fassaden, der Eleganz und entspannten Atmosphäre – trotz Regen – total gut gefallen.
Kurz & knapp: Sehenswürdigkeiten in Montpellier auf einen Blick
- Für den ersten Kurzbesuch: Konzentriere dich auf die wichtigsten Sehenswürdigkeiten Place de la Comédie, die Altstadt (Écusson), Kathedrale Saint-Pierre und die Promenade du Peyrou mit dem Aqueduc.
- Für Kunstliebhaber ist das Musée Fabre ein echtes Highlight. Dazu die Kathedrale und historische Architektur und Plätze der Altstadt.
- Das moderne Montpellier zeigt sich in Antigone. Viertel wie Beaux-Arts und Arceaux sind mit Cafés, Märkten und Ateliers Ziele, um ins entspannte Stadtgefühl einzutauchen.
- Montpellier hat eine der größten autofreien Altstädte in Frankreich. Und das Mittelmeer ist ganz in der Nähe. Ideal für einen Badeausflug oder die Kombination von Stadturlaub und Strand.
- Plane für Montpellier 2 bis 3 Tage ein, so kannst du die Highlights besichtigen, ins Stadtleben eintauchen und noch einen Ausflug an die Küste machen. Mein Hoteltipp ► Hotel du Palais*
Überblick Montpellier Sehenswürdigkeiten
Karte der Montpellier Sehenswürdigkeiten

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Meine TOP-5 Montpellier Sehenswürdigkeiten
Du hast nur wenig Zeit? Diese fünf Montpellier Sehenswürdigkeiten würde ich bei einem ersten Besuch nicht auslassen:
| Sehenswürdigkeit | Darum lohnt sie sich | Besonders für |
| Place de la Comédie | Lebendiger Hauptplatz, perfekter Start für die Stadterkundung | Erstbesucher, Tagesbesucher |
| Altstadt (Écusson) | Verwinkelte Gassen, historische Plätze und Cafés | Geschichte, Fotografen, Genießer |
| Promenade du Peyrou mit Aqueduc | Monumentaler Platz mit Triumphbogen und Aqueduc | Architektur, Fotografie, Sonnenuntergang |
| Musée Fabre | Eines der bedeutendsten Kunstmuseen Südfrankreichs | Kunst- und Kulturinteressierte, Schlechtwetter |
| Quartier Antigone und Lez-Ufer | Klassisch inspirierte Architektur und breite Boulevards | Architekturfans, Spaziergänge |
Mein Tipp: Hast du nur einen vollen Tag für Montpellier, dann starte am Place de la Comédie und lass dich durch die Altstadt treiben. Auf kurzem Wege kannst du die Kathedrale Saint-Pierre besichtigen und über die Promenade du Peyrou bis zum Aqueduc Saint Clément laufen. Hast du noch mehr Zeit, besuche das Musée Fabre oder schlendere durch das Viertel Antigone.
Montpellier Sehenswürdigkeiten: Highlights der Innenstadt
Die Highlights in der Innenstadt von Montpellier kannst du gut in 1 bis 2 Tagen zu Fuß erkunden.
#1 Place de la Comédie

- Zeit: 30–60 Min.
- Eintritt: Kostenlos
- Highlights: Elegante Atmosphäre, historische Gebäude, Cafés
- Mein Tipp: Starte hier deinen Stadtrundgang
Der Place de la Comédie ist das Herz von Montpellier. Rund um den Platz liegen historische Gebäude aus dem 14. Jahrhundert, Straßencafés und Geschäfte. Alles ist im typischen hellen Sandstein gehalten.
Aufgrund seiner ovalen Form wird der Platz auch „Place de l’Oeuf“, Ei-Platz genannt. In der Mitte thront der Brunnen der Drei Grazien, am Kopf des Platzes die elegante Oper.
Tagsüber treffen sich Einheimische, Studenten und Besucher auf dem Platz, sitzen in den Cafés und beobachten das lebendige Treiben sowie die Straßenkünstler. Am Abend sorgt eine farbige Beleuchtung für Stimmung, während Stimmengewirr über die gefüllten Restaurantterrassen klingt.
Direkt am Place de la Comédie beginnen die Gassen der Altstadt. Der Platz ist mit der Straßenbahn super angebunden und idealer Ausgangs- und Orientierungspunkt für die Stadtbesichtigung.
#2 Altstadt (Écusson)

- Zeit: 2 bis 3 Stunden
- Eintritt: Kostenlos
- Highlights: Enge Gassen mit Kopfsteinpflaster, kleine Boutiquen
- Mein Tipp: Lass dich ohne festen Plan treiben
Zu einem Besuch in Montpellier gehört ein Bummel durch die Altstadt Écusson einfach dazu. Hier liegen viele der wichtigsten Sehenswürdigkeiten dicht beieinander.
Du wandelst durch enge Gassen mit Kopfsteinpflaster vorbei an eleganten Stadthäusern aus Sandstein. Zwischen den größeren Plätzen verstecken sich kleine Innenhöfe, Boutiquen und Cafés. Besonders schön sind die Place Saint-Roch, die Place Jean-Jaurès und die Place de la Canourgue (siehe mein Tipp #16).
Die Altstadt verdankt ihren Namen ihrer runden Form, die an einen Taler (= Ecu) erinnert. Im Mittelalter war die Altstadt mit Toren und Mauern befestigt. Heute zeugen noch die Stadttürme des Pins und de la Babote sowie das Stadttor la Blanquière von dieser Zeit.
Das Schöne an der Altstadt von Montpellier ist, dass sie ist fast komplett autofrei ist. Du kannst sie wunderbar zu Fuß erkunden. Lass dich einfach treiben und von versteckten Details verzaubern: ein Graffiti, ein hübsch geschmücktes Häuschen oder ein romantischer Innenhof.
Mein Tipp: Möchtest du mehr über die Geschichte der Stadt erfahren, buche eine geführte Altstadttour, zum Beispiel diese ► Private Tour mit einem Einheimischen*
#3 Kathedrale Saint-Pierre

- Zeit: 30 bis 45 Min.
- Eintritt: Kostenlos
- Highlights: Geschichte, Architektur
- Mein Tipp: Ideal in Kombination mit Altstadt und Jardin des Plantes
Die Kathedrale Saint-Pierre zählt zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten in Montpelliers Zentrum. Mit ihren beiden mächtigen Rundpfeilern am Eingang wirkt sie ganz anders als die meisten Kathedralen in Frankreich.
Die Kirche entstand im 14. Jahrhundert als Klosterkapelle. Seit 1536 ist sie Sitz des Erzbischofs der Erzdiözese Montpellier und wurde somit zur Kathedrale erhoben. Sehenswert im Inneren sind die hohen Gewölbe und die bunten Glasfenster. Ansonsten ist das Innere schlicht gehalten.
Mein Tipp: Ein Besuch der Kathedrale ist ein guter Zwischenstopp von der Altstadt in den Jardin des Plantes (Sehenswürdigkeit #6).
#4 Promenade du Peyrou

- Zeit: 45 bis 60 Min.
- Eintritt: Kostenlos
- Highlights: Aussicht, Flanieren, Pause
- Mein Tipp: Am späten Nachmittag ist das Licht für Fotos am schönsten
Von der Promenade du Peyrou hast du einen der schönsten Ausblicke auf Montpellier. Bei gutem Wetter blickst du bis zu den Cevennen oder sogar zu den Pyrenäen.
Die großzügige Anlage wird von Bäumen und markanten Bauwerken gesäumt. Mit ihren Terrassen, Treppen, Bänken und Aussichtsplattformen ist die Promenade der ideale Ort für eine Pause bei der Stadtbesichtigung.
Am Eingang des Platzes begrüßt dich ein Triumphbogen aus dem Ende des 17. Jahrhunderts. Am anderen Ende der Promenade steht der Wasserturm, einst zentrales Gebäude für die Wasserversorgung Montpelliers. Dahinter beginnt das beeindruckende Aqueduc Saint Clément. Ein weiteres Highlight ist das Reiterbild von König Ludwig XIV.
#5 Aqueduc Saint-Clément

- Zeit: 20 bis 30 Min.
- Eintritt: Kostenlos
- Highlights: Architektur und Spazieren
- Mein Tipp: Besten Blick von der Promenade du Peyrou
Eine weitere bekannte Sehenswürdigkeit in Montpellier ist das Aqueduc Saint-Clément. Die gigantische Steinbrücke auf Bögen und hohen Stelen aus dem 18. Jahrhundert diente einst der Wasserversorgung der Stadt. Heute ist sie ein beliebter Ort für Fotos und Spaziergänge.
Bekannt ist das Aquädukt auch unter dem Namen Aqueduc des Arceaux aufgrund seiner zahlreichen Rundbögen. Über 14 Kilometer verband die Anlage die Quelle Saint-Clément mit dem Wasserturm auf dem Place du Peyrou. Dank dieser Konstruktion war Montpellier immer gut mit Wasser versorgt, ein Grund für die vielen Brunnen in der Stadt.
Folgst du dem Aqueduc stadtauswärts, durchquerst du das nach dem Bauwerk benannte Viertel Arceaux (Sehenswürdigkeit #10), abseits der klassischen Altstadtroute.
#6 Jardin des Plantes

- Zeit: 30 bis 60 Min.
- Eintritt: Kostenlos
- Highlights: Botanik, Pause beim Sightseeing
Der Jardin des Plantes aus dem Jahr 1593 ist der älteste botanische Garten Frankreichs. Mit seinen alten Bäumen, Gewächshäusern, Pflanzen aus aller Welt und schattigen Alleen ist er eine willkommene Auszeit nahe der Altstadt von Montpellier.
Er wurde von dem Mediziner Pierre Richer de Belleval angelegt, um Naturmedizin zu studieren und zu entwickeln. Heute ist der einstige Forschungsgarten für die Öffentlichkeit zugänglich. Seine Bedeutung als botanischer Garten hat er behalten.
- Öffnungszeiten: Im Sommer täglich außer montags von 12 bis 20 Uhr
- Website bei der Medizinischen Fakultät
#7 Musée Fabre
- Zeit: 1,5 bis 3 Std.
- Eintritt: Ca. 12 Euro
- Highlights: Kunst vom 15. Jahrhundert bis zur Moderne
- Mein Tipp: Super Schlechtwetteralternative
Das Musée Fabre zählt zu den wichtigsten Kunstmuseen Frankreichs. Die Sammlung zeigt Kunstwerke vom 15. Jahrhundert bis zur Moderne. Der Schwerpunkt liegt auf der europäischer Malerei mit Künstlern wie François-Xavier Fabre, Eugène Delacroix oder Gustave Courbet.
Neben Gemälden sind auch Skulpturen und Grafiken Teil der Ausstellung. Besonders sehenswert ist die Ausstellung französischer Malerei des 19. Jahrhunderts. Aber auch moderne Kunst ist Teil des Museums.
- Montags geschlossen
- Offizielle Website des Musée Fabre
#8 Esplanade Charles-de-Gaulle

- Zeit: Ca. 30 Min.
- Eintritt: Kostenlos
- Highlights: Spazieren und Pause unter Bäumen
Zwischen der Altstadt und den Museen (Sehenswürdigkeit #7) ist die grüne Promenade Charles-de-Gaulle ein guter Zwischenstopp für eine kurze Pause. Mächtige Platanen überschatten den breiten Weg, kleine Wasserbecken schaffen Erfrischung.
Die Esplanade ist vor allem bei Einheimischen beliebt. Studenten sitzen hier zwischen den Bäumen, Kinder spielen und Besucher machen auf dem Weg zwischen den Sehenswürdigkeiten eine Pause. Direkt am Rand liegen Cafés und Restaurants.
Im Winter hüllt der Weihnachtsmarkt die Esplanade in festlichen Glanz. Auch kleinere Märkte und Feste finden das ganze Jahr über auf der Promenade statt.
Highlights & Viertel am Rand des Zentrums
Hast du mehr Zeit als nur einen Tag für Montpellier, sind die an die Altstadt angrenzenden Viertel tolle Ziele für Stadtbummel, Marktbesuche und Spaziergänge.
#9 Quartier Antigone

- Zeit: 1 bis 2 Std.
- Eintritt: Kostenlos
- Highlights: Architektur, moderne Gebäude
- Mein Tipp: Spaziere vom Place de la Comédie bis zum Fluss Lez
Im Viertel Antigone zeigt sich Montpellier von seiner modernen Seite. Anstelle enger Altstadtgassen führen hier breite Boulevards an symmetrischen Gebäuden vorbei zu monumentalen Plätzen.
Das Quartier Antigone entstand in den 1980er Jahren nach den Plänen des Architekten Ricardo Bofill. Dabei orientierte er sich an der klassischen Antike: Säulen, Bögen und große Fassaden erinnern an die mediterrane Vergangenheit, während gleichzeitig mit Glasflächen und geraden Linien die Moderne einzieht.
Besonders sehenswert sind die Gebäude und großen Wasserflächen zwischen dem Place du Nombre d’Or und Place de Thessalie sowie entlang des Flusses Lez. Der Kontrast zur Altstadt könnte hier kaum deutlicher sein. Auf dem Weg zum Lez kannst du einen Besuch im Einkaufszentrum Polygone einplanen.
Mein Tipp: Besuche zuerst die Altstadt. Wenn du mehr Zeit hast, lohnt sich ein Spaziergang durch Antigone vor allem für Fotografen oder Fans moderner Stadtarchitektur.
#10 Quartier und Marché des Arceaux

- Zeit: 60 bis 90 Min.
- Eintritt: Kostenlos
- Highlights: Marché des Arceaux, charmantes Wohnviertel
- Mein Tipp: Am Dienstag- und Samstagvormittag ist Markttag
Eines der beliebtesten Wohnviertel Montpelliers ist das charmante Quartier Arceaux. Prägend ist das historische Aqueduc Saint-Clément (Sehenswürdigkeit #5), unter dessen Bögen zweimal in der Woche der Marché des Arceaux stattfindet.
Den Marché des Arceaux erreichst du aus der Altstadt in 15 bis 20 Minuten. Der Markt mit seinem frischen Obst, Gemüse, Käse und Spezialitäten aus der Region Okzitanien gehört zu den beliebtesten Märkten in Montpellier.
Aber auch wenn kein Markt stattfindet, ist Les Arceaux mit seinen kleinen Cafés, Bäckereien und Feinkostläden ein spannendes Viertel für einen Bummel mit Essensstopps. Dabei ist es deutlich ruhiger als in der Altstadt.
Mein Tipp: Kaufe dir auf dem Markt etwas Käse, Baguette oder Oliven und genieße dein Picknick anschließend auf der Promenade du Peyrou oder im Jardin des Plantes. So verbindest du gleich mehrere Highlights miteinander.
- Markttage: Dienstag- und Samstagvormittag
#11 Lez-Ufer

- Zeit: 1 bis 3 Stunden
- Eintritt: Kostenlos
- Highlights: Natur & Ruhe am Fluss
- Mein Tipp: Leihe dir ein Fahrrad und fahre den Fluss entlang
Die Lez zieht sich als blaue Ader mit grünen Ufern durch Montpellier. Entlang des Flusses entstanden in den letzten Jahren neue Wohnviertel, Spazierwege und Freizeitbereiche.
Besonders schön sind die Flussabschnitte von der Esplanade de l’Europe bis in die Stadtviertel Richter und Port Marianne mit ihren begleitenden Grünstreifen. Ideal für einen Spaziergang am Wasser oder eine kleine Radtour.
Die Lez gehört nicht zu den klassischen Sehenswürdigkeiten Montpelliers. Bist du aber länger als zwei Tage in der Stadt, bekommst du am Flussufer einen schönen Eindruck vom Leben in Montpellier.
Mein Tipp: An der Esplanade de l’Europe und in Port Marianne liegen einige Restaurants und Bars mit Blick auf den Fluss. Eine schöne Alternative für einen entspannten Abend abseits der Altstadt.
#12 Aussicht vom Arbre Blanc

- Zeit: Ca. 30 Min.
- Eintritt: Kostenlos
- Highlights: Ausblick und Architektur
Ein Highlight im Viertel Antigone ist das bekannte Wohngebäude L’Arbre Blanc (Weißer Baum). Die auskragenden Balkone wachsen aus dem runden Gebäude wie Äste aus dem Stamm eines Baumes. Die besondere Architektur ist das Werk der Architekten Sou Fujimoto, Nicolas Laisné und Manal Rachdi.
Das Gebäude ragt 56 Meter in die Höhe. Im Inneren kannst du durch eine private Kunstgalerie stöbern. Oder du fährst gleich mit dem Aufzug bis in den 17. Stock des Gebäudes. Aus der Rooftop-Bar und Restaurant hast du einen fantastischen Blick über Montpellier und den Fluss Lez. Serviert wird raffinierte französische Küche.
Mein Tipp: Ein Besuch der Rooftop-Bar ist genau das Richtige für einen besonderen Abend oder einen Cocktail.
#13 Château De Flaugergues
- Zeit: 1,5 bis 2 Std.
- Eintritt: Gärten ca. 8 Euro, Schlossführung 12 Euro
- Highlights: Architektur, Gartenanlage, Geschichte, Weingut
Das Château de Flaugergues ist eine der ältesten sogenannten Folies Montpelliéraines. Diese repräsentativen Landsitze entstanden ab dem 17. Jahrhundert vor den Toren der Stadt. Heute liegt das Schloss mitten im modernen Montpellier.
Highlight der Anlage sind die rund vier Hektar großen Gärten, ausgezeichnet als einer der besonders bedeutenden Gärten Frankreichs. Sie umfassen unter anderem einen französischen Garten, eine Orangerie, einen Olivenhain und auch einen japanischen Garten.
Rund 25 Hektar große Weinberge umschließen das Anwesen, eines der letzten Weingüter innerhalb des Stadtgebiets. Die Weine kannst du direkt vor Ort probieren.
Du kannst sowohl eine geführte Tour durch das Schloss als auch den Eintritt in die Gärten separat buchen. Es gibt auch verschiedene thematische Angebote, darunter eine Weinprobe.
- Tickets und Informationen auf der offiziellen Website des Château De Flaugergues
Montpellier Geheimtipps: Sehenswürdigkeiten abseits der Klassiker
Es sind nicht immer die bekannten Sehenswürdigkeiten, die im Gedächtnis bleiben. Manchmal sind es versteckte Plätze, besondere Märkte oder ein Bummel durch ein Wohnviertel. Sie zeigen den ganz besonderen Charakter von Montpellier.

Ich lasse mich auf Reisen gerne treiben. Stecke neugierig meine Nase in Hinterhöfe und Seitengassen, anstatt nur die Highlights abzuklappern. Schlendere durch Stadtteile, die nicht auf jeder Bucket-List stehen. Dabei sind mir in Montpellier folgende kleine Perlen begegnet.
#14 Marché du Lez: Kunsthandwerk, Street Art & Foodtrucks
- Zeit: Ca. 1 bis 3 Std.
- Eintritt: Kostenlos
- Highlights: Street Art, Kunsthandwerk, Restaurants, kreative Atmosphäre
Am Ufer des Lez östlich der Innenstadt entdeckst du die kreative Seite von Montpellier in einem boomenden Stadtteil etwas außerhalb des Stadtzentrums. Auf dem Gelände einer ehemaligen Druckerei und landwirtschaftlicher Industrieanlagen entstand in den letzten Jahren ein Treffpunkt mit Gastronomie, Vintage-Läden, bunter Street Art, Kunst und Events. Der Ort ist auch unter dem Namen Brocante bekannt.
Kern des Geländes ist der Place du Marché mit Boutiquen und dem jeweils am Wochenende stattfindenden lokalen Markt. Er bringt Kunsthandwerker, Designer, und lokale Produzenten zusammen. Du kannst durch Schmuck, Mode und Wohnaccessoires stöbern.
Rundherum gibt es jede Menge zu schlemmen: Outdoor an Foodtrucks im Jardin du Lez oder in den großen Food-Hallen an Ständen mit internationaler Küche. Beliebt ist zudem die Rooftop-Bar mit Ausblick über das lebendige Areal.
- Geöffnet Dienstag bis Sonntag von 10 bis 19 Uhr
- Kunsthandwerkermarkt: Im Sommer Donnerstag bis Sonntag
- Anfahrt: Tram Linie 3 bis Haltestelle Pablo Picasso (ca. 30 Min.)
- Mehr Informationen auf der offiziellen Website
Mein Tipp: Komm am Nachmittag zur Brocante, dann ist die Stimmung am schönsten. Und unbedingt mit leerem Magen, um dich durch das köstliche Essen zu schlemmen.
#15 Quartier Beaux-Arts: Nachbarschaftsfeeling in Montpellier
- Zeit: Ca. 1-2 Std.
- Eintritt: Kostenlos
- Highlights: Markt, Cafés, Shops
Besonders gut hat mir auch das Viertel Beaux-Arts gefallen. Es liegt nur wenige Gehminuten von der historischen Altstadt (Sehenswürdigkeit #2) entfernt. Hier fühlt man sich weniger wie in einer Großstadt, sondern wie in einem kleinen südfranzösischen Dorf.
Beim Schlendern durch das Viertel habe ich ein paar schöne individuelle Boutiquen entdeckt, durch Galerien gestöbert und Pausen im Café eingelegt. Herz des Viertels ist der Place des Beaux-Arts mit seinem täglichen lokalen Markt mit Obst, Gemüse, Käse und regionalen Spezialitäten.
Einst war das Quartier ein Arbeiterviertel und als „Schlachthof-Viertel“ bekannt. Zur Jahrtausendwende vollzog sich der Wandel. Künstler, Studierende und Kreative zogen hinzu und es entstand eine starke individuelle Nachbarschaft. Das Viertel zählt zu den Stadtteilen Montpelliers mit den meisten Kunstorten, darunter das MoCo (Musée d’Art Contemporain) oder dem Musée Art Brut.
- Markt: Montag bis Samstag am Vormittag
Mein Tipp: Am Abend versprüht das Viertel eine entspannt-gelassene Atmosphäre zum Ausgehen, After-Work und Essen.
#16 Place de la Canourgue: Mein Tipp für eine ruhige Kaffeepause
- Zeit: 30 Min.
- Eintritt: Kostenlos
- Highlights: Romantischer Platz in der Altstadt mit Cafés
Mein Tipp für eine Kaffeepause beim Sightseeing ist der Place de la Canourgue. Am Rande der Altstadt von Montpellier säumen große Bäume und alte Gebäude den kleinen Platz. In den Cafés sitzt du entspannt im Schatten und deutlich ruhiger als am bekannten Place de la Comédie.
Der Place de la Canourgue zählt zu den ältesten Plätzen der Stadt. Prächtige Stadthäuser aus dem 17. Jahrhundert, heute teils als Hotels hergerichtet, säumen das Gelände.
Mein Tipp: Im Hotel Richer de Bellaval* übernachtest du luxuriös direkt am Platz.
Hotels in Montpellier: Wo du am besten übernachtest
Bist du zum ersten Mal für einen kurzen Städtetrip in Montpellier? Dann übernachte am besten in einem Hotel in der historischen Altstadt (Écusson). So erreichst du viele Sehenswürdigkeiten bequem zu Fuß.
Wenn du es etwas ruhiger magst, dann ist das Quartier Arceaux eine gute Wahl. Cafés und Restaurants liegen um die Ecke, die Stimmung ist entspannt und ins Zentrum spazierst du in etwa 10 bis 15 Minuten.
Anstelle großer Hotelketten findest du in Montpellier viele charmante Boutique-Hotels mit individuellem Charakter. Hier sind meine Tipps für jedes Budget:
| Hotel | Preis | Ideal für | Besonderheit |
| Hôtel Richer De Belleval* | €€€ | Luxusurlaub / besondere Anlässe | 5-Sterne-Hotel am Place de la Canourgue mit außergewöhnlichem Design, historischem Ambiente und ausgezeichnetem Restaurant. |
| Hotel du Palais* | €€ | Städtereise / Erstbesuch | Charmantes Boutique-Hotel in einem historischen Altstadthaus. Individuell gestaltete Zimmer und zentrale Lage im Écusson. |
| Hotel des Arceaux* | €/€€ | Ruhiger Aufenthalt / Individualreisende | Familiäres Boutique-Hotel mit grünem Garten im Viertel Arceaux. Etwa 15 Gehminuten bis zur Altstadt. |
Meint Tipp: Wenn du ein besonderes Boutique-Hotel im Zentrum von Montpellier suchst, solltest du besonders zwischen Mai und September früh buchen.
Ausflüge ab Montpellier: 5 schöne Ziele in der Umgebung
Montpellier liegt zwischen dem Mittelmeer, Weinbergen und historischen Orten Südfrankreichs. Wenn du 3 bis 5 Tage in Montpellier bleibst, gibt es zahlreiche spannende Ausflugsziele in der Umgebung.

#1 Camargue und Saintes-Maries-de-la-Mer
- Dauer: 1 Tag
- Highlights: Flamingos, Salzwiesen, lange Strände
- Anfahrt: Am besten mit dem Auto, ca. 1-1,5 Stunden, oder als organisierter Ausflug
Ein herrliches Naturgebiet zwischen dem Meer und Lagunen breitet sich im Naturpark Camargue aus. Die halbwilden, weißen Camargue-Pferde, schwarze Stiere und häufig auch rosa Flamingos bevölkern das Naturgebiet.
Mit ihren rosaroten Salzseen, dem weißen Salz der Salinen und dem Mosaik aus Seen, Lagunen, Schilfgürteln, Weiden und grünen Reisfeldern wirkt die Landschaft fast surreal. Ein weiteres Highlight ist der Plage de l’Espiguette bei Le Grau-du-Roi, ein unberührter Naturstrand, der sich fast wie eine Wüstenlandschaft ausbreitet.
Am Rande der Naturlandschaft versprüht der Ort Saintes-Maries-de-la-Mer entspannte Küstenatmosphäre. Herz des Ortes ist die Wallfahrtskirche Notre-Dame-de-la-Mer. Ein weiteres Highlight sind die kilometerlangen, flach abfallenden Sandstrände.
Mein Tipp: Im Naturgebiet bist du am besten mit dem Mietwagen* unterwegs. So kannst du abgelegene Orte anfahren und Strände sowie Ausgangspunkte für Spaziergänge oder Wanderungen ansteuern.
Oder du buchst eine geführte Tour Geführte, zum Beispiel diese ►Tour durch die Camargue und die Salzwiesen ab Montpellier*
#2 Saint-Guilhem-le-Désert
- Dauer: ½ bis 1 Tag
- Highlights: Mittelalterliches Dorf, UNESCO-Weltkulturerbe und Schlucht
- Anfahrt: Mit dem Auto ca. 45 Minuten
Das mittelalterliche Dorf Saint-Guilhem-le-Désert ist nicht nur eines der schönsten Dörfer in der Umgebung von Montpellier, sondern auch eines der schönsten Dörfer in ganz Frankreich. Es schmiegt sich dramatisch in eine enge Felsschlucht mit hohen Kalksteinwänden im Hérault-Tal.
Durch enge Steingassen spazierst du an alten Natursteinhäusern mit kleinen Kunsthandwerksläden vorbei. Der Hauptplatz, der Place de la Liberté, lädt mit seinen schattigen Cafés zu einer Pause ein. Wichtigste Sehenswürdigkeit des Ortes ist die Abtei Gellone mit ihrem romanischen Kreuzgang. Als Pilgerstation am Jakobsweg zählt sie zum UNESCO-Weltkulturerbe.
Rund um das Dorf starten Wanderwege zu Aussichtspunkten. Die etwa drei Kilometer von Saint-Guilhem-le-Désert entfernte romanische Brücke Pont du Diable markiert den Eingang zur Hérault-Schlucht. Im Sommer wird darunter gebadet, geplanscht und Kanu gefahren. Nicht weit davon entfernt befindet sich die Grotte de Clamouse, eine beliebte Tropfsteinhöhle.
Mein Tipp: Ideal zur Kombination von Kultur und Natur an einem ereignisreichen Tag.
Hast du keinen Mietwagen kannst du auch eine geführte Tour ab Montpellier buchen ► Tagestour St. Guilhem le Désert und Moureze*
#3 Sète
- Dauer: Etwa 1 Tag
- Highlights: Kanäle, Hafen, Strand und Fischrestaurants
- Anfahrt: Gut mit dem Zug erreichbar in 20 Minuten
Sète ist eines der einfachsten Ausflugsziele ab Montpellier und ideal, wenn du eine Stadtbesichtigung mit dem Mittelmeer und Strand verbinden möchtest.
Die Stadt Sète am Mittelmeer ist komplett vom Wasser geprägt. Kein Wunder, liegt sie doch auf einer schmalen Landzunge zwischen Meer und der Lagune Étang de Thau. Zahlreiche Wasserwege durchziehen die Stadt, was ihr auch den Namen „Venedig des Languedoc“ beschert.
Am Ufer der Kanäle servieren exzellente Fischrestaurants lokale Spezialitäten, darunter die berühmten Bouzigues-Austern. Der alte Hafen ist noch heute von der Fischerei geprägt. Jeden Nachmittag laufen die Kutter mit frischem Fisch an Bord in den Hafen ein. An den Hafen schließt sich das urige Fischerviertel mit seinen bunten Häusern an.
Beliebte Sehenswürdigkeit in Sète ist der Mont Saint-Clair. Nach einem Aufstieg zur Aussichtsplattform auf dem 183 Meter hohen Hügel blickst du über das Häusermeer, die Kanäle und hinaus auf das offene Mittelmeer.
#4 Pic Saint-Loup und Weinregion
- Dauer: ½ bis 1 Tag
- Highlights: Weinberge, Wanderungen und Aussichten
- Anfahrt: Mit dem Auto ca. 30 bis 40 Min.
Wer wandern möchte, für den ist der Pic Saint-Loup im Hinterland von Montpellier ein gutes Ziel. Der 658 Meter hohe Berg erhebt sich aus der gleichnamigen Weinregion mit ihren kleinen Dörfern und den markanten Garrigue-Sträuchern.
Steile, gezackte Kalksteinfelsen ragen aus der flachen Landschaft. Sie bilden die Kulisse für Wanderer und Naturliebhaber. Eine beliebte Wanderung führt von Cazevieille in etwa 2,5 Stunden hinauf auf den Gipfel. An klaren Tagen blickt man von oben bis zum Mittelmeer.
Auch für Genießer lohnt sich ein Ausflug in die Region. Hier entsteht in dem milden Mikroklima der erstaunlich frische Rotwein. Viele Winzer bieten Verkostungen an.
Mein Tipp: Ein Mietwagen ist ideal, um Weingüter und Ausgangspunkte für Wanderungen zu erreichen. Alternativ gibt es auch organisierte Weintouren ab Montpellier ► Weintour zum Pic Saint-Loup*
#5 Carcassonne
- Dauer: 1 Tag
- Highlights: Festungsstadt, UNESCO-Weltkulturerbe
- Anfahrt: Mit dem Zug etwa 1,5-2 Stunden
Carcassonne liegt zwar etwas weiter von Montpellier entfernt, ist aber ein echtes Highlight im Süden Frankreichs. Die Cité de Carcassonne ist die größte erhaltene und noch heute bewohnte Festungsstadt Europas. Seit 1997 gehört sie zum UNESCO-Welterbe.
Die Cité ist komplett von einem doppelten Mauerring umgeben. Einen Teil dieser Mauern kannst du begehen und hast dabei fantastische Ausblicke auf die Weinberge der Umgebung und die geschützte Stadt im Inneren.
Übrigens: Die Stadt und die Festungsanlage waren Inspiration für das kultige Brettspiel „Carcassonne“, das du vielleicht kennst.
Weiterreise mit dem Zug nach Toulouse oder Marseille
Montpellier ist auch ein spannender Zwischenstopp auf einer Reise durch Südfrankreich. Mit dem Zug erreichst du Toulouse und Marseille bequem und kannst deine Reise anschließend in einer weiteren Stadt fortsetzen.
- Weiter nach Toulouse: Entdecke die Sehenswürdigkeiten von Toulouse, der „Rosa Stadt“, mit ihren Backsteinfassaden und ihrer Lage an der Garonne. Die Zugfahrt dauert etwa 2 bis 2,5 Stunden.
- Weiter nach Marseille: Die Hafenstadt bildet einen spannenden Kontrast zu Montpellier – mit Vieux Port, alternativen Vierteln und den Calanques am Mittelmeer. Die Sehenswürdigkeiten in Marseille lassen sich gut zu Fuß entdecken. Der Zug braucht etwa 1,5 bis 2 Stunden von Montpellier nach Marseille.
Lies auch
Praktische Tipps & Planungshilfe für Montpellier
Für die Planung deiner Städtereise nach Montpellier habe ich dir einige Tipps und praktische Empfehlungen zusammengestellt.

Die perfekte Route für deinen Stadtrundgang & Programm für mehrere Tage
Montpellier kannst du super zu Fuß erkunden. Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten von Montpellier liegen in und rund um die Altstadt. An 2 bis 3 Tagen hast du genügend Zeit für die Highlights, aber auch für gemütliche Pausen oder die Erkundung von Vierteln abseits der Hauptsehenswürdigkeiten.
Montpellier an einem Tag: Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten
Starte den Tag in der historischen Altstadt, am besten am Place de la Comédie (Sehenswürdigkeit #1). Von hier lässt du dich durch die Écusson treiben und schlenderst weiter zur Kathedrale Saint Pierre (Sehenswürdigkeit #3) mit anschließender Pause im Jardin des Plantes (Sehenswürdigkeit #6).
Nach einer Mittagspause in einem Café oder Restaurant zum Beispiel am Place de la Canourgue geht es weiter zur Promenade du Peyrou (Sehenswürdigkeit #4)mit dem Triumpfbogen und dem Aqueduc Saint-Clément. Hast du noch Zeit kannst du den Besuch im Musée Fabre oder einen Spaziergang über die Esplanade Charles-de-Gaulle anschließen.
Den Abend lässt du vor den beleuchteten Fassaden am Place de la Comédie ausklingen. So schließt sich der Kreis.
Montpellier in 2 Tagen: Altstadt, Museen & moderne Viertel
Hast du einen weiteren Tag, kannst du auch Viertel außerhalb der Altstadt entspannt entdecken. Du kannst dir mehr Zeit lassen und dich den zweiten Tag durch Viertel abseits der Altstadt treiben lassen. Noch spannender finde ich einen Mix an beiden Tag und das Aufsparen von einzelnen Highlights für den zweiten Tag.
Hier bietet sich zum Beispiel der erste Tag für Quartier des Arceaux bis westliche Altstadt mit Promenade du Peyrou, Kathedrale Saint-Pierre und Jardin des Plantes an. An Markttagen kannst du dich für ein kleines Picknick auf dem Marché des Arceaux eindecken.
Der zweite Tag führt dich vom Place de la Comédie über die Esplanade Charles-de-Gaulle bis ins Musée Fabre. Den Nachmittag erkundest du entweder das Quartier Beaux-Arts oder schlenderst durch das moderne Antigone bis zum Ufer der Lez und lässt die Reise bei einem Abendessen im Arbre Blanc ausklingen.
Montpellier in 3 Tagen: Sehenswürdigkeiten & Ausflug
Auch einen dritten Tag kannst du noch gut in Montpellier verbringen. Oder du machst einen Ausflug zu den Sehenswürdigkeiten in der Umgebung von Montpellier.
Wer Meer und Küste sucht fährt nach Sète (mit dem Zug) oder in die Camargue (mit dem Auto oder im Rahmen eines organisierten Ausflugs). In der Camargue steht die Natur im Fokus, ebenso bei einem Ausflug in die Region rund um den Pic Saint-Loup.
Historisch und kulturell Interessierte zieht es vielleicht eher nach Saint-Guilhem-le-Désert (mit dem Auto) oder nach Carcassonne (mit dem Zug).
Mein Tipp: Bist du zum ersten Mal in Montpellier, plane mindestens 2 Übernachtungen ein. So kannst du viele Sehenswürdigkeiten ohne Stress besichtigen und hast Zeit für Cafés und Märkte. Möchtest du in das Leben in Montpellier eintauchen, sind 3 Nächte besser. Soll noch ein Ausflug drin sein, dann empfehle ich 4 Nächte.
Restaurants & Cafés in Montpellier: Meine Tipps
Entspanntes französisches Lebensgefühl stellt sich eigentlich erst durch die Pausen ein. Bei einem Café au Lait das Treiben auf den Plätzen beobachten oder beim ausgiebigen französischen Essen plaudern und das Leben genießen. Das gehört zu einem Städtetrip nach Montpellier unbedingt dazu. Gelegenheiten gibt es dazu viele.
Die Restaurants am Place de la Comédie oder in der Altstadt, zum Beispiel am Place Canourgue, sind ideal um Sightseeing mit Essen zu verbinden.
Beliebte Cafés und Restaurants in Montpellier:
- Café Cours: Hervorragender Kaffee, für viele Einheimische der beste der Stadt
- Mireille Café Moderne: Kreatives Café mit kleinen Snacks in interessanter Kombi mit Vintage-Laden
- Coldrip food and coffee: Ideal zum Brunch in gemütlicher Atmosphäre
- Olya Café Opéra: Von Frühstück bis Kuchen, immer eine gute Wahl
- Les Casseroles en Folie: Fantastische französische Galettes
- Bistrot des Arceaux: Pizzen und frische Küche im schattigen Garten
- Pastis Restaurant: Französische Küche in ruhiger Atmosphäre. Abends reservieren!
- Restaurant L’Arbre et Bar: Für den besonderen Anlass, gehobenes Restaurant und Aussichtsterrasse
Alle Montpellier-Tipps in einer Karte zum Nachreisen
FAQ: Montpellier Sehenswürdigkeiten
Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Montpellier gehören der Place de la Comédie, die Altstadt Écusson, die Kathedrale Saint-Pierre, die Promenade du Peyrou und das Musée Fabre. Wenn du nur einen Tag Zeit hast, konzentriere dich auf die Altstadt und die historischen Plätze rund um Peyrou.
Die Innenstadt von Montpellier kannst du wunderbar zu Fuß erkunden. Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten liegen nah beieinander und viele Straßen im Écusson (Altstadt) sind autofrei. Für Ziele außerhalb des Zentrums nimmst du einfach die Straßenbahn.
Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten von Montpellier kannst du in zwei Tagen gut erkunden. Bei drei Tagen hast du Zeit für unterschiedliche Viertel wie Antigone oder für einen Ausflug ans Meer, nach Sète, in die Camargue oder ins Hinterland.
Wenn du nur einen Tag Zeit für Montpellier hast, konzentriere dich auf die Altstadt Écusson mit dem Place de la Comédie, der Kathedrale Saint-Pierre und der Promenade du Peyrou mit dem Aqueduc Saint-Clément. Für Kunstinteressierte ist das Musée Fabre eine tolle Ergänzung.
Viele Highlights in Montpellier kosten keinen Eintritt. Fast alles ist draußen und öffentlich zugänglich, dazu gehören zum Beispiel der Place de la Comédie, die Altstadt, die Promenade du Peyrou oder der Jardin des Plantes. Museen wie das Musée de Fabre kosten hingegen Eintritt.
Eine gute Reisezeit für Montpellier ist im Frühjahr von April bis Juni sowie im Herbst zwischen September und Oktober. Dann sind die Temperaturen angenehm und nicht zu heiß. Ideal für die Stadtbesichtigung und Spaziergänge.
Für Montpellier gibt es eine City Card für unterschiedliche Zeiträume, mit oder ohne Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel. Die Karte beinhaltet unter anderem den Eintritt ins Musée Fabre, in die Gärten des Château de Flaugergues und eine Stadtführung. Dazu gibt es viele Ermäßigungen. Möchtest du diese Angebot nutzen, lohnt sich die Karte.
Bei Regen kannst du in Montpellier das Musée Fabre oder die Kathedrale Saint-Pierre besuchen. Oder du legst eine längere Pause in einem der zahlreichen Cafés in der Altstadt ein, bis der Regen vorüber ist. Auch kleine Galerien oder Markthallen sind eine Alternative zum Stadtspaziergang.





